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  Am 27. Dezember 1927 wagten Heinrich Bakeberg und Georg Löhner den in dieser Zeit sicher mutigen Schritt, eine eigene Firma zu gründen: Die Druckerei Bakeberg &Löhner.
Das Haus Moltkestraße 30 wurde gekauft, außerdem die nötige Einrichtung, und die "Schwarze Kunst" konnte beginnen.
In den ersten Jahren wurde der Kundenkreis kontinuierlich erweitert und gefestigt


Gründer Heinrich Bakeberg und Georg Löhner
 
 
  Erlebte die Druckerei den ersten Aufschwung durch Druckaufträge der Fremdenverkehrswerbung Niedersachsen. Anfangs überstiegen diese Aufträge die Kapazität des Betriebes, und manche Arbeit mußte außer Haus gefertigt werden. Es wurden deshalb weitere Maschinen angeschafft, ein Erweiterungsbau kam hinzu. Bei Kriegsausbruch mußten Herr Löhner und fast alle Mitarbeiter zur Wehrmacht. Während der folgenden Jahre war es natürlich schwierig, den Betrieb mit wenig Personal, kaum Papier und ohne Fahrzeuge über Wasser zu halten. Zum Kriegsende war der Betrieb die nahezu einzige Druckerei in Hildesheim, die von den Bomben verschont geblieben war. Die Mitarbeiter kehrten nach und nach aus dem Krieg zurück und die Druckpressen begannen sich wieder zu drehen. In diesen Nachkriegsjahren wurde gemeinsam mit der Firma W.Pfeffer deren zerstörte Druckerei aufgebaut und in Betrieb genommen.
Diese "Filiale" bestand fünf Jahre in der Katharinenstraße 33. Während dieser Jahre absolvierte Heinz Bakeberg, der Sohn von Heinrich Bakeberg, seine praktische Ausbildung in der Druckerei.
Die Währungsreform brachte auch für unseren Betrieb einen neuen Anfang.
 
 
  1948 wurde das angrenzende Grundstück gekauft, 1949 konnten Büro und Setzerei in einen neu errichteten Zwischenbau einziehen. Auch der Maschinenpark wurde fortwährend modernisiert und weitere Mitarbeiter konnten eingestellt werden.Solche Investitionen waren nur möglich, weil uns alle "alten" Kunden treu blieben und wir viele neue hinzugewinnen konnten.
 
 
  1960 trat Hans-Georg Löhner, der Sohn des Mitbegründers Georg Löhner, in die Firma ein.


Standort Moltkestraße
 
 
  Stand die Firma dann vor dem nächsten entscheidenden Schritt. Auf dem angrenzenden Grundstück entstand ein Neubau, dessen untere Etage dem technischen Betrieb angeschlossen wurde. Sechs Jahre später konnte das Offset-Druck-Verfahren eingeführt werden; eine zukunftsweisende Erweiterung, die ganz neue Möglichkeiten der Druckherstellung aufzeigte.
 
 
  War die Nachfolgegeneration komplett. Neben Hans-Georg Löhner trat Curt Peter Bakeberg als zweiter "Junior" in die Firma ein. Er ist ein Enkelsohn des Mitbegründers Heinrich Bakeberg. Im Laufe der nächsten Jahre wuchs der Mitarbeiterstand unter den beiden Juniorchefs auf über 20 an.
Der alte Standort in der Moltkestraße wurde zu klein, die Produktion wurde durch die dortigen Räumlichkeiten stark eingeschränkt. Daher erwarb die Firma 1992 das Grundstück im Gewerbegebiet Bavenstedt.
Hier begannen im April 1994 die Arbeiten am Neubau.
 
 
  Im November 94 war Richtfest und schon im Mai 1995 Einzug.
Das neue Gebäude bietet über 1000 qm Büro- und Produktionsfläche mit entsprechenden Erweiterungsmöglichkeiten.


 
 
  Bakeberg und Löhner feiert 75-jähriges Geschäftsjubiläum
 
 
  Die komplette Vorstufe wird umgebaut.
Neben neuen Arbeitsplätzen und einer angepassten Raumaufteilung, wird in eine moderne Computer to Plate Anlage investiert.
Somit kann die vollständige Plattenproduktion wieder im eigenen Haus stattfinden.